Mit dem 1. Preis und einem Preisgeld von 5.000 Euro wurde das Jugendrotkreuz aus Wolfratshausen ausgezeichnet. Das Jugendrotkreuz bildet den Nachwuchs der Bereitschaften mit dem Ziel aus, Jugendliche von 13 bis 18 Jahren an die Bereitschaftsaufgaben heranzuführen. Die Jugendgruppe in Wolfratshausen gibt es seit 2022. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit sind medizinische Themen. Das junge Team bietet interessierten Jugendlichen eine Ausbildung zum Sanitäter an und später, je nach Alter, eine Ausbildung in weiteren Fachbereichen.
Bei dem aktuellen und langfristig angelegten Projekt „Jugend trifft Jugend“ geht es um die Produktion von Kurzfilmen „von der Jugend für die Jugend“! Ziel ist, Jugendliche dafür zu sensibilisieren und zu informieren, wie sie sich im Notfall bestmöglich verhalten. Im Fokus stehen Themen wie Drogenmissbrauch, Sportverletzungen, Brandverletzungen, Verkehrsunfälle, psychische Krisen und noch viele andere. Die Filme sind kurz und prägnant mit einer jugendlichen Sprache, humorvollen Ansätzen sowie authentischen Szenen. Veröffentlicht werden sie in den Sozialen Medien, in Schulen sowie öffentlichen Veranstaltungen.
Iris Huber, Jugendleiterin beim Jugendrotkreuz: „Jugendliche sprechen ihre eigene Sprache, die auch wir kennen und sprechen. So können wir uns untereinander sehr gut verständigen und verstehen und wir können den Jugendlichen die Themen bestmöglich näherbringen.“
Den 2. Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhielt die Schulsport AG Egling. Das Projekt animiert Kinder zu mehr Sport und Bewegung. Gleichzeitig bringt es junge Leute aus dem Nachwuchsbereich in das Ehrenamt für eine Tätigkeit als Trainer. Ziel des Projekts ist, abseits des regulären starren Sportunterrichts Kinder zu mehr Bewegung zu motivieren und ihnen Spaß am Sport zu vermitteln. Dies auch vor dem Hintergrund eines weiter zunehmenden medialen Konsums. Jeden Donnerstag von 15 Uhr bis 17 Uhr ist ein Trainerteam an der Eglinger Schule und bereitet dort rund 70 Kindern ein besonderes Sporterlebnis. Die Teilnehmerquote unter den Eglinger Grundschülern liegt bei knapp 40 Prozent, das heißt fast jede zweite Schülerin bzw. zweiter Schüler nimmt teil.
Die Schulsport AG Egling wurde im März 2023 ins Leben gerufen, gemeinsam mit der Gemeinde Egling, der Grundschule Egling, dem Kinder- und Jugendförderverein Wolfratshausen e.V., dem Deutschen Fußball Bund (DFB) und den Partnervereinen SF Egling, SC Deining, SG Ascholding-Thanning und dem Sportförderverein. Insgesamt leisten aktuell 17 Trainer im Alter von 16 bis 65 Jahre ehrenamtliche Arbeit. Tobias Bacher, der die Bewerbung stellvertretend für das Team #Young Generation eingereicht hat: „Jede wöchentliche Sportstunde ist für uns ein besonderer Moment. Das Lachen der Kinder, die Freude am Sport, das sind die Momente, die unser Leben lebenswert machen.“
Der 3. Preis mit einem Preisgeld von 3.000 Euro ging an den Familientreff Wuselvilla in Geretsried. Der Familientreff ist ein selbstorganisierter, offener Treffpunkt für Familien – an fünf Tagen die Woche, auch in den Ferien. Ein Ort zum Spielen, genießen und um neue Kontakte zu knüpfen. Der Verein unterstützt Familien mit einem umfangreichen Aktionsprogramm, Beratungen und Tipps.
So gibt es zum Beispiel Räume zum Basteln und Lesen, Bauen und Entdecken, Toben und Auspowern. Eine Hebamme, bietet jeden Monat eine Baby- und Stillberatung an, eine Vorkindergartengruppe entlastet Eltern im (beruflichen) Alltag. Neben Kreativ-Nachmittagen gibt es für zwei- bis fünfjährige Kinder die „Klimperei“, ein gemeinsames Musizieren. Auch die spielerische Vermittlung von Wissen steht auf dem Programm: Angeboten wird eine „Zwergen-Uni“ für Babys bis 12 Monate und „Englisch für die Kleinen“. Und es gibt Spieleabende und Väterabende, bei denen neue Kontakte geknüpft werden können.
Elena Heringer, erste Vorsitzende des Familientreffs Wuselvilla: „Wir sind eine Familien-Oase im Herzen von Geretsried, wo sich Spiel und Spaß für die Sprösslinge mit Erholung und Geselligkeit für die Großen verbindet. Es macht uns große Freude für die Familien da zu sein und strahlende Kinderaugen sowie glückliche Eltern zu sehen.“
Gewinner des Sparkassen-Bürgerpreises 2022 mit einem Preisgeld von 3.000 Euro ist das Integrationsprojekt „Mädchen für Migranten“ am Erzbischöflichen St. Ursula Gymnasium Schloss Hohenburg Lenggries. Das Projekt startete vor zehn Jahren zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und Fluchtbiographie an Partnerschulen in der Region, mittlerweile erweitert auch auf Sammelunterkünfte von Geflüchteten. Rund 15 Schülerinnen zwischen 14 und 18 Jahren helfen Migranten bei den Hausaufgaben und beim Spracherwerb. Darüber hinaus setzen sie sich ein gegen Rassismus und Antisemitismus und fördern die Inklusion von Menschen mit Behinderung. Die Integrationshelferinnen agieren als Multiplikatoren, die gegen Vorbehalte gegenüber Fremden wirken und Botschafterinnen für Toleranz, Vielfalt und Demokratie sind. Deshalb organisieren sie auch zum Beispiel themenbezogene Lesungen und Vorträge, Besuche zur KZ-Gedenkstätte Dachau und zum Erinnerungsort des Olympia-Attentats in München.
Der zweite Preis mit 2.000 Euro geht an das Café Miteinand in Bad Tölz. Das Inklusionscafé ist ein soziales Integrationsprojekt mit jungen Menschen mit geistiger Behinderung. Ziel ist, deren Teilhabe in der Gesellschaft zu fördern. Das Café wurde auf Initiative von Tanja Rudolph und Sabine Richter im Jahr 2019 gegründet; der Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde Bad Tölz stellt die Räume unentgeltlich zur Verfügung. Acht Jugendliche mit Handicap zwischen 16 und 18 Jahren helfen im Café Miteinand ehrenamtlich mit. Dafür werden sie am Vormittag vom Schulbetrieb der Lebenshilfe Bad Tölz freigestellt. Sie übernehmen hauswirtschaftliche Arbeiten wie Kaffee kochen, Butterbrezn streichen, Abspülen sowie Servicearbeiten wie Bedienen, Kassieren und Abräumen. Die Preise sind Selbstkostenpreise, die Öffnungszeiten sind donnerstags zwischen 8 und 12 Uhr.
Über den dritten Preis mit 1.000 Euro freuten sich die „Jungen Badehäusler“, sieben Jugendliche, die den Erinnerungsort Badehaus in Waldram mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit tatkräftig unterstützen. Das Museum öffnete im Oktober 2018, macht seitdem Geschichte erlebbar und fördert zivilgesellschaftliche Erinnerungskultur, insbesondere bei der Erziehung zu Demokratie, Toleranz und Antisemitismusprävention. Aktuelles Projekt ist eine interaktive Landkarte und ein Zeitstrahl des historischen Föhrenwalds. Mit Hilfe von Animationen, historischen Bildern und Auszügen aus Zeitzeugeninterviews wird ersichtlich, wie die Siedlung aussah und wie sich das Leben dort abspielte. Die Aufzeichnung von neuen Zeitzeugeninterviews und deren Aufbereitung für die Medienstationen ist ein weiteres wichtiges Projekt.
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